Nachdem wir einen Lkw für die Ukraine beladen und auf den Weg geschickt haben, erhielten wir nun die Meldung, dass er gut durchgekommen ist. Die Abladung konnte wegen der massiven Kriegseinwirkungen nicht mehr direkt in Slavjansk erfolgen, wo unsere letzten Hilfslieferungen stets hingingen. Aber die Ballen, Kartons und Säcke wurden von fleißigen Helfern in einer Nachbarprovinz auf Kleintransporter und Kleinlaster umgeladen und dann weiter zu den Menschen gebracht, die auf die Spenden angewiesen sind.
Ein Teil der Textilien und Schuhe wurde bereits verteilt, auch neuwertige Arbeitskleidung, die uns gespendet wurde, war dabei. Sie ging an Reinigungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter der Städte Slavjansk (was aktuell nur ca 10 km von der Frontlinie weg ist und ständig mit Drohnen und Gleitbomben attackiert wird und wo es immer wieder Aufräumarbeiten und weiter Reinigungskräfte gibt) und Krasnopavlovka. Viele Menschen verlassen die Stadt Slavjansk und für die, die noch da sind, gibt es keine Geschäfte mehr, um Kleidung zu bekommen. Da stieß eine gut organisierte Kleiderverteilung auf große Erleichterung und Dankbarkeit. Den ausgesprochenen Dank leiten wir gern an Sie und alle Spenderinnen und Spender weiter, die diesen Transport möglich gemacht haben. Bitte helfen Sie uns auch weiter und unterstützen Sie uns für die anstehenden kalten Monate mit Kleider- und Geldspenden!
