Deutsche Kleiderstiftung Collecting and fair sharing clothes

Kleiderfrau

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Zum Erdüberlastungstag

Helmstedt, 29.07.2019 - Es ist Erdüberlastungstag. Das bedeutet, heute endet die Zeit des Jahres, in der natürliche Ressourcen abgebaut und verbraucht werden dürfen, da sie nachwachsen könnten. Endliche Ressourcen wie Erdöl werden bei der Berechnung nicht berücksichtigt. Noch nie begann die Zeit des Abbaus "auf Pump" so früh im Jahresverlauf. Die NGO Global Footprint Network hat den ökologischen Fußabdruck für Länder ab dem Jahr 1961 berechnet. Der Trend ist deutlich negativ. Auch wenn sich der relative Verbrauch in Deutschland seit den 1980er Jahren verbessert hat, liegt er noch deutlich zu hoch. Würde die Weltbevölkerung insgesamt so leben und wirtschaften wie die Deutschen, wären drei Erden nötig.

Die Deutsche Kleiderstiftung ist in erster Linie als humanitäre Hilfsorganisation bekannt. Wir sammeln Kleidung und Schuhe bundesweit und verteilen sie an Kleiderkammern und soziale Einrichtungen, um Bedürftigen zu helfen. Doch wird der Nachhaltigkeitsgedanke gerade mit dieser Praxis deutlich unterstützt. Wenn sich einerseits Menschen von guterhaltener Kleidung trennen, sollte sie nicht einfach entsorgt, sondern weiter getragen werden. Wenn sich andererseits Menschen keine gute Kleidung leisten können, sollten sie nicht auf möglichst billig produzierte Waren angewiesen sein.

Vielfach wurde bereits darauf hingewiesen, dass für die Produktion von Textilien enorme Mengen an Ressourcen, insbesondere Wasser, benötigt werden. Wie viele von Ihnen bereits wissen, befürworten wir für die Bekleidungsindustrie, das Wirtschaftswachstum nicht über den Umweltschutz zu stellen. Die Fast-Fashion-Mentalität mit einem schnellen Durchlauf von Kollektionen ist eine Katastrophe für die Umwelt. Aufgrund der schlechten Qualität können Hilfsorganisationen und dadurch auch Bedürftige nicht von den zusätzlichen Mengen profitieren.

Auch unsere Charity-Shops Zweimalschön tragen zur Ressourcenschonung bei. Durch den Weiterverkauf von Kleiderspenden, die wir für unsere Projekte nicht benötigen, verlängert sich die Nutzung der verarbeiteten Ressourcen. Neben der Möglichkeit, so die Hilfsprojekte zu finanzieren, finden viele KundInnen gerade diesen ökologischen Aspekt beim Einkauf besonders wichtig. Mehr zu den Shops finden Sie hier.

Tragen Sie dazu bei, den ökologischen Fußabdruck zum Positiven zu verändern. Schenken Sie Ihrer nicht mehr benötigten Kleidung ein längeres Leben und spenden Sie sie uns. Vielleicht findet eine kirchliche Sammlung in Ihrer Nähe statt oder Sie packen (mal wieder) ein Paket für uns. Oder unterstützen Sie unser nachhaltiges Engagement mit Ihrer Geldspende.