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Weihnachtsbrief: Wertschätzung bei Kleiderkauf und Kleiderspende nötig

Helmstedt, Dezember 2018 - In diesen Wochen wird wie „alle Jahre wieder“ viel Geld für Konsumgüter ausgegeben. Dies ist auch Anlass für ein ernstes Thema im Weihnachtsbrief der Kleiderstiftung.

Allein in den Jahren 2000-2015 hat sich der Verbrauch von Bekleidung in Deutschland verdoppelt. Durch unseren stetig wachsenden Kleiderkonsum steigt die Menge der Altkleider in diesem Jahr vermutlich auf 1,2 Millionen Tonnen! Die Textilberge wachsen und wachsen. Die Qualität hingegen wird immer schlechter.

Das Sorgenkind heißt „fast-fashion“. Die schnelle Mode, nur für die Haltbarkeit einer Saison produziert, macht auch der Deutschen Kleiderstiftung schwer zu schaffen. Übervolle Märkte führen zum Preisverfall. Ebenso verfällt die Wertschätzung gegenüber Bekleidungsartikeln und Schuhen. Wenn Produktion nur noch billig und Entsorgung kostenlos sein muss, führt dies zunächst in eine moralische und früher oder später in eine wirtschaftliche Katastrophe.

Das Team der Deutschen Kleiderstiftung sucht und sortiert täglich gute Stücke für Mitmenschen abseits dieses Konsumrausches. So braucht die Organisation würdige und gut erhaltene Bekleidung für die Hilfsgüterlieferungen. Allein in diesem Jahr brachte sie vier Transporte in die Ostukraine auf den Weg, weitere nach Weißrussland und Albanien. In diesen Tagen wird der fast schon traditionelle „Weihachtstruck“ nach Moldawien gepackt.

Dankbar sind die Engagierten bei der Kleiderstiftung für die erfolgreiche Entwicklung der kostenlosen Paketspende. 30.000 Pakete werden es in diesem Jahr wohl werden! Eine kleine Erfolgsgeschichte. Sie senden frisch gewaschene, unbeschädigte und gut erhaltene Textilien und wissen, dass Ware, die sich nur noch für den Reißwolf eignet, nicht in ein Paket gehört. Die Stiftung gibt Textilien mit Flecken, Tierhaaren und fehlenden Verschlüssen nicht als Hilfsgut weiter. Sie steht ein für das Leitwort „für Wärme und Würde“. Hilfsgüter sollen Freude bringen, Herzenswärme und Würde.

In dem Schreiben und auch auf diesem Weg wird um Ihre Geldspende gebeten. Die Stiftung finanziert sich zunächst aus dem Verkauf von Textilien, die zur Erfüllung der Satzungszwecke nicht benötigt werden. Die Überwachung von Ethik und Transparenz garantiert das jährliche FairWertungs Audit. Darüber hinaus ist die Hilfsorganisation auf Ihre Zuwendung angewiesen. Wächst der Altkleiderberg weiter und sinken damit die Preise, wird im kommenden Jahr auch mit Ihren guten Kleiderspenden schwer die notwendige Hilfe ermöglicht.

Sie können helfen mit einer „Portospende“ als Ausdruck Ihrer Solidarität zum täglichen Handeln. Ein höherer Betrag hilft, die Kosten für die Sortierung und die Qualitätskontrollen zu decken. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kleiderstiftung desinfizieren und verpacken hoch professionell. Nur so gelingt es, Herzenswärme und Würde auf den Weg zu bringen.

Ihre Wertschätzung bei Kleiderkauf und Kleiderspende ist ein so wichtiger und nachhaltiger Beitrag zum Gelingen humanitärer Hilfe mit guten und würdigen Textilien.

Die Deutsche Kleiderstiftung wünscht Ihnen eine schöne und gesegnete Weihnachtszeit 2018!

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