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Trauriges Jubiläum

Helmstedt, 04.07.2019 - Der bewaffnete Konflikt in der Ukraine begann im Februar 2014 und dauert noch immer an. Rund um die ostukrainischen Oblasten Donezk und Luhansk finden nach wie vor Kampfhandlungen statt. Die dort lebende Bevölkerung ist auf Hilfe angewiesen.


Die jüngsten Ereignisse im Europarat - Russland erhält seine Stimmrechte zurück, die Ukraine zieht sich daraufhin aus dem Gremium zurück - zeigen nur ein begrenztes Bild des Konfliktes. Wie man auch immer die politische Dimension bewerten möchte, es leiden die Menschen in den betroffenen Gebieten. Seit fünf Jahren harren viele Tausende in der Ostukraine aus. Sie können und wollen ihre Heimat nicht gänzlich verlassen, doch sie brauchen Unterstützung, weil der Konflikt keinen wirtschaftlichen Wiederaufbau zulässt.


Während zu Beginn der Krise dutzende Hilfsorganisationen vor Ort waren, zogen sich viele im Laufe der Zeit wieder zurück. Die Deutsche Kleiderstiftung unterstützt auch weiterhin tatkräftig die meist kirchlichen Helfer und stehen der betroffenen Bevölkerung bei. Bislang konnte die Hilfsorganisation mehr als 100.000 kg Kleidung und Schuhe sowie Haushaltswäsche in die Ostukraine bringen. Doch der Bedarf ist noch nicht gedeckt. Schon im August startet der nächste Hilfstransport mit Textilien der Deutschen Kleiderstiftung.