Deutsche Kleiderstiftung Kleidung sammeln und fairteilen

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Kleiderstiftung sammelt Kleiderspenden für Flüchtlinge

Viele Flüchtlinge kommen nur mit Badelatschen und wenig Kleidung am Körper in Deutschland an. Um sie mit Kleidung ausstatten zu können, beliefert die Deutsche Kleiderstiftung mehrere Einrichtungen mit entsprechenden Textilien. Dies können Kleiderkammern in Aufnahmelagern, Kirchengemeinden oder kommunale Einrichtungen sein. Auch die Orte verteilen sich über mehrere Bundesländer, so leistet die Stiftung ebenso in Berlin und Leipzig Hilfe wie in Königslutter, Göttingen oder Marburg.

Die meisten Einrichtungen für Flüchtlinge erfreuen sich einer hohen Spendenbereitschaft vor Ort. Dennoch kommt es in einigen Städten immer wieder zu Engpässen bestimmter Kleidungsstücke. Insbesondere die Sortierung spezieller Textilien und Schuhe zeichnet die Arbeit der Kleiderstiftung aus. Mit dieser Kompetenz ist sie ein gefragter Kooperationspartner.

In vielen Orten findet Ingetrationsarbeit verstärkt in Sportvereinen statt. Die Deutsche Kleiderstiftung hilft gern mit entsprechender Sportbekleidung, allerdings ist diese Hilfe nur möglich, wenn entsprechend Turnschuhe, Trikots, Trainingsanzüge etc. gespendet werden. So konnte die Stiftung beispielsweise zwei Trikot-Sätze an somalische Flüchtlinge überreichen. Gespendet wurden die Vereinstextilien von Eintracht Braunschweig und dem MTV Frellstedt. Die insgesamt 26 jungen Männer wohnen in Süpplingen und engagieren sich dort auch auf dem Sportplatz. Sie spielen begeistert Fußball, bisher fehlte es ihnen jedoch an der passenden Kleidung. Dabei ist der Mannschaftssport eine gute Gelegenheit zum Austausch, zur Integration und vor allem, um mit Spaß die Sorgen zu vergessen.

Um weiteren Flüchtlingsinitiativen helfen zu können, werden Spenden dringend benötigt! Die Stiftung ist derzeit besonders auf der Suche nach guten Sportschuhen. Diese werden häufig erst aussortiert, wenn sie nicht mehr tragbar sind.

Eine Kooperation entstand im Herbst 2014 über das Diakonische Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen. Die Deutsche Kleiderstiftung lieferte daraufhin Winterjacken und Schuhe an das Landesaufnahmelager in Friedland.

„Viele Flüchtlinge kommen nur mit dem an, was sie am Körper haben“, sagte Dr. Christoph Künkel, Vorstandssprecher der Diakonie in Niedersachsen. Sie kämen vor allem aus Syrien, Eritrea und dem Irak in das Landesaufnahmelager Friedland. Dort leben aktuell 700 Flüchtlinge. Da die Diakonie in Niedersachsen nicht über ausreichend Kapazitäten in den örtlichen Kleiderkammern verfügt, hat sie sich an die Deutsche Kleiderstiftung gewandt. „Wir wurden gebeten, die Diakonie in Niedersachsen bei der Versorgung der Flüchtlinge mit geeigneter Kleidung zu unterstützen. Dieser Bitte kommen wir natürlich gern nach“, sagte Ulrich Müller, geschäftsführender Vorstand der Deutschen Kleiderstiftung. Mit der gespendeten Kleidung, Schuhen und Heimtextilien unterstützen die gemeinnützigen Organisationen Deutsche Kleiderstiftung und die Diakonie in Niedersachsen die Flüchtlinge.